Firmung

Firmung kommt vom lateinischen „firmare“ und bedeutet soviel wie „stärken“/“bekräftigen“. Neben der Taufe und Eucharistie ist die Firmung eines der sog. drei „Initiationssakramente“. Gliedert die Taufe einen Menschen in die Glaubensgemeinschaft ein, so bestärkt die Firmung ihn auf seinem weiteren Glaubens- und Lebensweg. Die Eucharistie gilt als ständige Kraftquelle und Stärkung unseres christlichen Glaubenslebens.

Das Sakrament der Firmung soll den Jugendlichen also auf seinem Lebensweg bestärken und ihn ermutigen, sein Leben als Christ zu gestalten. Am Tag der Firmung schenkt Gott dem Jugendlichen die Zusage, dass er ihm/ihr seinen Heiligen Geist schenkt, und der Jugendliche bekennt sich zu Gott und verspricht, nach christlichen Werten zu leben.

Die Firmung findet im Dekanat Illingen alle zwei Jahre in der ersten Jahreshälfte durch Weihbischof Robert bzw. den Bischof statt. 2018 findet die Firmvorbereitung nicht mehr in der bis jetzt gewohnten Weise in den einzelnen Pfarreiengemeinschaften des Dekanates statt, sondern für alle Interessierten auf der Ebene des Dekanates. Nähere Informationen erhaltet Ihr:

 

– im Dekanatsbüro Illingen,
Kirchenstr. 26, 66589 Merchweiler                                                
Telefon: 06825-4030680                                                                                                                           
Mail-Adresse: dekanat-illingen@bistum-trier.de                                                                           
Homepage: www.dekanat-illingen.de

 

– im Pfarramt Illingen,
Kirchenstr. 18, 66557 Illingen                                                                       
Telefon: 06825-2690                                                                                                                                     
Mail-Adresse: st.stephanus@gmx.de

 


Wissenswertes zum Sakrament der Firmung

Der Firmritus enthält folgende zentrale Elemente und Zeichen:

  • Das Taufbekenntnis:  Der einzelne Firmbewerber bekennt vor Gott, dem Firmspender und der ganzen versammelten Gemeinde seinen Glauben. Im Unterschied zur (Kinder-)Taufe ist er nun alt und mündig genug, sich zum Glauben an den dreifaltigen Gott zu bekennen und dies mit seinem „Ja“ zu bekräftigen.
  • Die Handauflegung: Der Firmspender (Bischof, Weihbischof oder ein vom Bischof Beauftragter) legt jedem Firmbewerber die Hand auf. Diese Zeichenhandlung bringt die Nähe und den Schutz Gottes zum Ausdruck.
  • Die Salbung der Stirm mit Chrisam: Wie einst schon die Könige, Priester und Propheten des Volkes Israel so wird jeder Firmbewerber mit Öl gesalbt. Als einer, der zu Christus („dem Gesalbten“) gehört, soll jeder Gefirmte Verantwortung für sich, seine Mitmenschen und seine Umwelt übernehmen und sich für die Verwirklichung des Reiches Gottes einsetzen.
  • Die Besiegelung mit dem Kreuz: Die Salbung mit Chrisam erfolgt im Zeichen des Kreuzes und wird von den Worten: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ begleitet. Der Geist Gottes soll das Leben des Gefirmten prägen. Dieser bekräftigt die Zusage mit „Amen“ (Ja, so soll es sein).
Jedem Firmbewerber steht ein Pate/Patin zur Seite. Dieser muss katholisch und gefirmt sein und Mitglied der Kath. Kirche sein. Zudem sollte er mindestens 16 Jahre sein. Wie bei der Taufe kommt ihm die Aufgabe zu, den Firmling auf seinem Lebens- und Glaubensweg zu stärken und zu begleiten und ihm als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Daher legt der Firmpate/in dem Firmbewerber während der Firmung seine rechte Hand auf die rechte Schulter. Es ist sinnvoll (muss aber nicht sein), wenn der Tauf- und Firmpate identisch sind.